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Bollhalder Walser Architektur

LABORKONZEPT FÜR NEUES SCHULHAUS IN ZÜRICH SCHWAMENDINGEN

Projektjahre:

2023

Ort:

Zürich Schwamendingen

Ausgeführte Arbeiten:

Erstellung eines Laborkonzepts für einen Naturkunderaum und einen Vorbereitungsraum eines neuen Schulgebäudes

Ausgangslage

Das Architekturbüro Bollhalder Walser (ehemals Bollhalder Eberle) erhielt den Auftrag für die Planung eines neuen Schulhauses in Zü- rich Schwamendingen. Da sowohl im geplanten Naturkunderaum als auch im anschliessenden Vorbereitungsraum zukünftig im Schulun- terricht mit diversen Gefahrstoffklassen experimentiert wird, empfahl die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), für die beiden Räume eine Risikobeurteilung mit einem Spezialisten für Arbeitssi- cherheit durchzuführen. Über die Anfrage an ein Partnerunternehmen von CSF Wunderle gelangte das Architekturbüro schlussendlich an unsere Sicherheitsfachleute.

Ausführung

Um den Schulunterricht im Naturkunde- und dem dazugehörigen Vorbereitungsraum im Untergeschoss so sicher wie möglich zu ge- stalten, erarbeitete CSF Wunderle unter der Leitung von Aleksi Kili- coglu, Sicherheitsingenieur und Projektleiter, eine Risikobeurteilung in Form eines Laborkonzepts. Das Laborkonzept behandelt ein breites Spektrum an sicherheits- relevanten Themen. Wo darf welcher Stoff gemeinsam mit anderen Stoffen gelagert werden? Welche Behälter sind für eine sichere La- gerung notwendig? Wie müssen die Räume gelüftet werden? Welche Mengen dürfen pro Brandabschnitt aufbewahrt werden? All das sind Fragen, auf die es Antworten zu finden galt. Auch die Entsorgung – beispielsweise bei Sonderabfällen – und die Frage nach den notwendigen Hygiene-Massnahmen spielen eine zen- trale Rolle im Laborkonzept. So wurden Fragen nach der richtigen Kennzeichnung von Abfällen geklärt und Regeln für die persönliche Schutzausrüstung festgelegt. Ein weiterer wichtiger Aspekt des La- borkonzepts stellte die Festlegung der Brandabschnitte dar und die Frage, wie die Fluchtwege in den Räumen gestaltet werden müssen.

Resultat

Dank des Laborkonzepts konnten bereits während der Bauphase alle sicherheitsspezifischen Aspekte eingeplant werden. So konnte das Ziel, die Gefahren für Schülerinnen und Schüler als auch für die Mitarbeitenden und das Lehrpersonal so weit wie möglich zu mini- mieren, ohne Kompromisse verfolgt werden. «Es ist nicht selbstver- ständlich, dass wir bereits während der Bauphase involviert werden. So aber hatten wir die Gelegenheit, nach dem neusten Stand der Technik zu arbeiten. Das erlaubt eine zeit- und kosteneffiziente Um- setzung aller nötigen Massnahmen. Nachträgliche Massnahmen sind immer umständlicher und kostspieliger», fasst Projektleiter Kilicoglu rückblickend das Projekt zusammen.

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